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Portrait


Leidenschaftlicher Diplom-Informatiker (FH) mit mehr als 35-jähriger Erfahrung im EDV/Informatik-Sektor. Die ersten Computerschritte erfolgten 1985.

Seit 2004 bin ich als hauptberuflich selbständiger Computer/EDV-Servicedienstleister und Programmierer für Unternehmen, Kleinbetriebe und Privathaushalte tätig. Unsere Kunden schätzen kompetente Hilfe bei der Lösung von Hard- und Softwareproblemen, den Verkauf von verlässlichen Computern/Notebooks und Zubehör, der Einrichtung/Absicherung ihres Internetzugangs sowie der Optimierung und Instandsetzung ihrer Computerumgebung.

Bis heute sind neuste Computer- und Internet-Technik meine Leidenschaft in Beruf und Freizeit geblieben.



Technisches:

erlebte und benutzte Betriebssysteme von 1985 bis heute: DR-DOS, MS-DOS 3.0, 3.3, 4.01, 5.0 und MS-DOS 6.22, GEM/2, AMSDOS, CP/M 2.2, CP/M 3.0, MS-Windows 2.0, 3.0, 3.1, 95, 98, 98 SE, ME, NT 3.51, NT 4.0, 2000 Prof., XP Home+Prof, Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, MacOS 7.1 + 7.5 bis MacOS X, Solaris SunOS 4.1, FreeBSD 4, Suse Linux 7.2 bis 9, RedHat Linux ab 5.x, Fedora Linux 1, RedHat Enterprise/Centos ab 4.2, Ubuntu Linux

erlebte und benutzte Programmiersprachen von 1985 bis heute: GW-Basic, QBASIC, Locomotive Basic, HP Business Basic, Turbo Pascal, (nur im Studium: Modula2, C, Visual Basic 3+4, Java), Javascript seit 1993, HTML seit 1993, PHP seit 1997


Nostalgisches:

Meine Computer-Laufbahn begann Mitte der 1980er-Jahre. Homecomputer waren beliebte Elemente auf den Weihnachtswunschlisten. Ferienjobs in den Schulsommerferien standen zur Mitfinanzierung dieses Wunsches hoch im Kurs. In der ARD (WDR) lief die Sendung Computerclub.

Wir wohnten seinerzeit in einer Druckerei. Dort wurden ca. 1984 kurzzeitig für den Büromaschinen-Konzern Sperry-Unisys Handbücher zu MS-DOS und GW-Basic sowie Hardware-Manuals gedruckt. Aus unkompletten, teils defekten Fehldrucken in 2-Meter hohen Altpapiergitterboxen sammelte ich abendelang die Seiten zusammen, bis je ein komplettes Handbuch beisammen war. Die Bücher von TKKG, 5 Freunde und den drei Fragezeichen wichen der Lektüre und dem Abschreiben/Verstehen dieser Computerhandbücher.

Endlich stand 1985 im Freundeskreis unserer Familie im Haushalt eines Gymnasiallehrers der erste IBM-kompatible PC; damals wahrscheinlich zum Preis eines kleinen Mittelklassewagens. Technikbegeistert kam es zu wöchentlichen MS-DOS- und Basic-Programmier-Schritten in dessen Arbeitszimmer (danke Alf und Lisa!).

Im Freundeskreis der 1980er und frühen 1990er gab es natürlich auch etliche Nachmittage an Schneider CPC464 und CPC6128, Commodore C64 und C128, Atari 800XL; später am Atari ST, Amiga 500 und Amiga 1000. Dort wurde oft gespielt, was Spaß machte. Aber die Magie der Computer war zu groß, um damit nur zu spielen. Man wollte sie verstehen und 'beherrschen' ... musste man auch, denn im Gegensatz zu modernen Rechnern wurde der Nutzer zu jener Zeit nach dem Einschalten von einem blinkenden Cursor begrüßt, der auf Befehlseingaben wartete, die man sich mit dem beiligenden mehrere hundert Seiten starken Handbuch erarbeiten musste.




Der erste eigene Computer war 1987 ein » Schneider CPC 6128, gekauft beim 'Spielwaren Fürst' in Miltenberg. Natürlich wurde damit auch gespielt, aber primär wurde BASIC programmiert.
Das hervorragende Handbuch ist bis heute in Punkto Einfachheit und Didaktik unerreicht. Der Basic-Dialekt des Schneider CPC war mächtig und ähnelte dem Acorn-Basic und dem HP Business Basic. Die Tastatur war hochwertig und entsprach nahezu den Keyboards IBM-kompatibler PCs. Und mit CP/M-Plus lag dem CPC auf einer 3Zoll-Diskette eine Z80-Variante des Betriebssystem CP/M der Firma Digital Resarch bei, das Microsoft als Vorlage für das spätere MS-DOS diente.
Das monatlich im 'minimal'-Markt gekaufte Comic wich der der Monatszeitschrift 'CPC-Magazin', deren Programmcodelistings in stundenlanger Arbeit abetippt und z.T. experimentell abgeändert wurden; wobei man viele Programmierkniffe lernte.

Die technische Ausstattung des Schneider CPC 6128:
128KB RAM (=0,00128 GB), 8bit-Prozessor 4MHz (=0,004 GHz),
professionelle Tastatur, mächtiger Basic-Dialekt, AMSDOS, CP/M,
Grünmonitor (16 Grüntöne bei 160x200 Pixel, 2 Grüntone bei 640x200),
Diskettenlaufwerk für 3"-Disks (178KB=0,000178 GB pro Seite).
Kaufpreis Computer + Monitor: 799 DM

Preis für 10 Stk. 3 Zoll-Disketten: 90 - 110 DM, damals örtlich erhältlich beim Spielwaren Fürst und bei der Drogerie Herdt in Miltenberg, die damals eine Fotoabteilung hatte.

Im April 1989 folgte ein IBM-kompatibler Peacock-PC mit intel8088-CPU, gekauft bei Plasch-Data in Kirschfurt bei Freudenberg.

Die Leistungsdaten:
9 MHz CPU-Taktfrequenz, 640KB RAM, 1 Diskettenlaufwerk 5,25 Zoll, 20 MB Festplatte, MS-DOS 3.30, 4 Farb-CGA-Grafik, mit einem 15 Zoll Monitor (720x350 Pixel) und einem 24-Nadeldrucker Star LC24-10. Set-Kaufpreis: 3.873 DM.

Natürlich sprach sich im Bekanntenkreis herum, dass sich da jemand mit Computern auskennt. Und so kam es zu zahlreichen Problemlösungs-Sitzungen und Schrauber-Einsätzen in Bekanntenkreis und Nachbarschaft; bis hin zu Abendsitzungen bei Nachbar Manfred zur gemeinschaftlichen Weiterprogrammierung seiner selbstgeschriebenen TurboPascal-Software zur Nebenkosten-Berechnung.



Im August 1991 folgte ein 386er-PC, gekauft bei RBE Computertechnik in Mainhausen.

Die Leistungsdaten:
CPU 80386, 33 MHz, 4MB RAM, 1x Diskettenlaufwerk 5,25 Zoll, 1x Diskettenlaufwerk 3,5 Zoll, 120MB Festplatte, VGA-Grafik mit 512KB RAM und 16 Farben, 14 Zoll Targa Monitor 1024x768, Genius serielle Maus.

Im Dezember 1991 folgte eine Soundkarte (Soundblaster 2.0) für 299 DM und stundenlange Konfigurationsarbeit bzgl. ISA-Interrupts, Midi-Ports, DMA-Kanälen und E/A-Adressen. Kurz darauf wurde die SB 2.0 noch mit einem C/MS-Chip erweitert. Im Dezember 1994 erwarb ich 4 RAM-Riegel zwecks einer Speicheraufrüstung um sagenhafte 16MB RAM bei COMCAT in der Brückenstraße in Miltenberg.

Der PC begleitete zusammen mit dem Schneider CPC 6128 das Informatikstudium 1992-1997 an der FH Darmstadt. Als Textverarbeitung dienten Tasword (CPC) und WordPerfect (PC); MS-Word war damals schon unbrauchbar :-). Der Vorteil von Tasword und WordPerfect war die Markup-Ansicht, die dann später den HTML-Tags ähnelte. Die Diplomarbeit entstand 1996 mit der Textverarbeitung LaTeX unter Unix im Fraunhofer Institut Darmstadt.

Disketten und Zubehör hier vor Ort gab es damals bei Hard & Soft an der 'Linde' in Miltenberg, später auch beim 'Computer Strein' in der Manggasse Miltenberg. In Bürgstadt gab es in den 90ern dann auch den Laden von Thomas Dölger in der Freudenberger Sträße.


Der Erstkontakt mit dem Internet fand 1994 im Fraunhofer Institut/Darmstadt statt, als der Praktikumsbetreuer meinte: 'Arbeite Dich mal in dieses HTML ein, denn es gibt mit dem Programm Mosaic jetzt den ersten massentauglichen Webbrowser der Welt'. Damals waren Google, Internet Explorer, Netscape, Firefox und Co noch nicht existent; man googelte nicht; wir nutzten Gopher, Infoseek und Altavista. 1994 traten mit Yahoo und Lycos neu Suchmaschinen auf den Plan.

Das erste eigene Internetmodem war 1996 ein Dr.Neuhaus Cybermod 28.8kbps (=DSL 0,023 Mbit/sec). Der damalige Preis für eine heimische Internet-Sitzung per Modem-Einwahl betrug 12 Pfennig je 90sek, also knapp 5 DM pro Stunde, während der der Telefonanschluss dann komplett blockiert war. Mein erster Post im Newsnet erfolgte am 26.07.1994 in alt.music.progressive.

kein Bild Im August 1995 folgte der Zusammenbau eines neuen PCs. Die Komponenten stammten von der 'Computer Profis GmbH' in Darmstadt.

Die Leistungsdaten:
Asus Mainboard P55TP4-XE, 90 MHz Pentium CPU, Elsa Winner 1000 PRO PCI Grafikkarte, WD Caviar Festplatte 1.2 GB, CD-ROM-Laufwerk, 8MB RAM, Diskettenlaufwerk 3,5 Zoll.

Im Oktober 1996 folgte ein CD-Brenner; ein Yamaha CD102 mit Caddy-System und einer Asus-PCI-Controllerkarte. Ein CD-Rohling kostete seinerzeit ca. 13 DM. Der CD-Brenner 799 DM. Komplettiert wurde das Gerät durch eine ISA-BUS TV-Karte (Fast Movie Machine) zum Empfang von Kabel-TV und Videotext.

In der ersten eigenen Wohnung fungierte ab 1998 ein Peacock-Tower-PC als Redhat-Linux-Analogmodem-Einwahlrechner und Dateiserver.

Im Jahr 1999 stürmte beim damaligen Arbeitgeber unser SysAdmin und Linux-Guru Bernd in unser Webmaster-Büro und berichtete begeistert von einer neuen, viel effektiveren und treffsicheren, (damals noch) werbefreien und schlanken Internet-Suchmaschine, die besser als Altavista, Infoseek und Yahoo sei.
Der Name: Google.


2000: Die medial befürchtete Technikapokalypse zum Jahreswechsel 99/00 aufgrund Y2Kbugs (zweistellig codierter Jahreszahlen in Hard- und Software) blieb aus.

Das neue Jahrtausend begann mit einer Neuerung, denn seit dem Sommer 1999 nahm die Telekom in Großstädten eine neue Internetzugangs-Technik in Betrieb.

Das damals benutzte Telefonmodem (ein 'ELSA microlink 56K basic', oben) hatte ausgedient und wich im Sommer 2001 einem DSL-Modem (unten) für satte DSL 768 kBit/s (10fache Modemgeschwindigkeit).

2002/2003: Zeitweise waren auch schonmal 3 Rechner in Schreibtischnähe, hier (linke Spalte) ein Linux-Webserver, ein Alt-Rechner mit MS-DOS, ein Alt-Rechner mit Windows 98SE und (rechts Spalte) auf dem Schreibtisch ein PC mit Windows XP sowie der Schneider CPC.

Nicht Konzerne, sondern die in Deutschland einzigartige Vielzahl kleiner Unternehmen, Familienbetriebe und der Mittelstand sind die Stütze unserer Gesellschaft. Hierzu braucht es hoch motivierte und ehrlich arbeitende Selbständige, die nachhaltig hinter ihrer Familie, ihrem Betrieb, ihren Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und ihrem Standort stehen. Daher bin ich aktives Verbandsmitglied des Bundes der Selbständigen Bayern e.V. und engagiere mich im Vorstand des » Gewerbevereins Bürgstadt (Ortsverband des Bundes der Selbständigen), denn: lokaler Zusammenhalt, aktive Vereine, ethisch handelnde Selbständige und Bürger machen unsere Region so l(i)ebenswert.



 
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